Stufenweg zum Glück / 2

Monatsbeitrag Juni 2020 von Korai

Vom Verständnis der Naturphänomene

Nur die Wirklichkeit wirkt

Das mechanistische Weltbild und die logisch-analytische Sicht der klassischen Naturwissenschaften sind durch die Wissenschaftler selbst ins Wanken gebracht worden. Gerade die Physiker entwickelten eine höhere Zugänglichkeit durch die Erkenntnisse der Quantenphysik. Wir sind rein wissenschaftlich betrachtet schon sehr weit. Der deutsche Physiker `Max Planck` stellte die Hypothese auf, dass elektro-magnetische Strahlung nur in Paketen einer ganz bestimmten Mindestgröße ausgestrahlt werden kann. Er nannte diese Pakete „Quanten“. `Albert Einstein` übertrug diese Idee auf das Licht, um den lichtelektrischen Effekt zu erklären. Im Jahre 1926 nannte man diese Licht-Quanten dann „Photonen“. Inzwischen ist durch Forschungen an der Schweizer Kernforschungseinrichtung CERN bekannt, dass Photonen im Vergleich zu Materieteilchen deutlich in der Überzahl sind, sie sogar die Struktur der Materie bestimmen. Für uns bedeutet das, dass alles, was wir als Materie wahrnehmen, lediglich nur ein Bruchteil der uns real umgebenden Wirklichkeit ist. Die Wirklichkeit, das wirklich Formende (morphische) ist demnach nicht die Materie, sondern die masselose Energie, die von Photonen, also von Licht ausgeht.

Von Körper, Geist, Seele, Transzendenz

Früher galt das Atom als unteilbar, heute zerfällt dies in Protonen, Neutronen, Leptonen (z.B. Elektronen), Bosonen (z.B. Photonen) und Quarks. Auch in der Liste der chemischen Elemente sind viele dazugekommen, von denen die letzten 23 der 118 Elemente nicht stabil sind und teilweise innerhalb von tausendstel Sekunden wieder zerfallen.

Aus all diesen wissenschaftlichen Ergebnissen lässt sich ableiten, dass es Materie, so wie wir sie auffassen, wohl nicht gibt, sondern nur verschiedene Schwingungszustände, die von masselosen Quanten-Paketen bewirkt werden. Photonen sind demnach als Urquelle jeder materiellen Erscheinung zu betrachten. Diese Photonenfelder bestimmen und steuern den Aufbau der Materie, sie werden auch als „morphische Felder“ bezeichnet.

Diese morphischen Felder existieren in konstanter Wechselwirkung mit den Signalen der Welt und bestimmen die Entwicklung einen jeden Organismus. Das gilt für die festen-, flüssigen-, gasförmigen Stoffe ebenso, wie für die Muster des Geistes, die diesen Organismus beseelen. Mit der Seelenebene sind wir bei der reinen Informations-Ebene, die wie die „Blaupause des Universums“ das Ganze bildet.

Von der Quadrophonie der Wirklichkeit

Es sind also vier hierarchische Ebenen der Wirklichkeit, die uns den Zugang zum Verständnis ermöglichen, die wir auch Körper, Geist, Seele, Transzendenz nennen.

Der Körper ist die materielle Erscheinung der Welt, die Chemie einschließlich der Genetik und die Mechanik gehören dazu als unsere Aktionsfelder. 

Der Geist ist die energetische Wirkung hinter den Funktionen in der Welt, die Physik und die Elektronik gehören dazu als unsere Aktionsfelder.

Die Seele ist die subtile Informationsebene der morphischen Felder (das morphische Gedächtnis) und gewissermaßen die Blaupause der Schöpfung, die Mathematik und die Symbolik gehören dazu als unsere Aktionsfelder.

Die Transzendenz ist die spirituelle Verbindung zum Sosein, die Philosophie und die Esoterik gehören dazu als unsere Aktionsfelder.

Es wäre demnach gut, wenn wir für einen ganzheitlichen Umgang mit uns selbst und der Welt alle vier Aktionsfelder zum Besten des Ganzen nutzen könnten.

Von der subtilen Ordnung der Naturphänomene

Es sind also Quanten der elektromagnetischen Strahlung, Photonen, die die Ausformung der sichtbaren Körper bestimmen. Die dadurch entstehenden morphischen Felder überlagern sich gegenseitig und kommunizieren miteinander. Ein morphisches Feld bewirkt so den materiellen Bauplan des Soseins.

Ebenso ist unser Geist nach morphischen Feldern organisiert. Diese morphischen Felder beinhalten:

– das morphische Feld der Instinkte

– das morphische Feld der sozialen Ordnung

– das morphische Feld des Intellekts

– das morphische Feld der Transzendenz

Es sind also morphische Felder, die einem Enzym signalisieren, wann es wo, was zu katalysieren hat. Wenn das funktioniert, dann ist der Zustand des Organismus optimal kohärent (schwingungsgleich) und das nennen wir Gesundheit.

Es sind ebenso morphische Felder, die unseren Geist bewegen, Gedanken entstehen lassen und optimale Informationen in sich tragen, die in ihrer Summe unsere individuelle Geisteshaltung ausmachen. Wenn das funktioniert, dann ist der Zustand unseres Geistes optimal kohärent zum größtmöglichen Licht, der Erleuchtung. Den Weg dahin nennen wir den „Stufenweg zum Glück“.

Wie das mit unserem humaneutischen Verständnis geht, mit welchen Methoden und Werkzeugen wir Zugang finden, das beschreiben wir in Teil 3 (August-Beitrag):  Humaneutik – Werkzeuge zur Verwirklichung

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

 

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