Basisthema Kommunikation / 1

Kommunikation Teil 1

Monatsbeitrag Mai 2020

Von Peter UU

Hätte, hätte Fahrradkette … Corona Pandemie

Schon sind wir mitten im Thema. Hätte … China gleich zu Beginn, als der erste Fall einer Corona Infektion  auftrat, öffentlich kommuniziert und die Welt informiert, wäre es sicher nicht zu einer Pandemie gekommen. Der ehemalige deutsche Außenminister Hans Dietrich Genscher hat zum Thema Kommunikation gesagt: „Wer nicht redet, hat gleich verloren!“ Die Tragweite dieses Satzes ist hier allerdings wesentlich größer, als Genscher sich das hätte jemals vorstellen können. Dieses Mal hat die ganze Welt verloren.

Aber auch im kleinen Rahmen wie in einer Partnerschaft gilt es zu kommunizieren, da sonst die drei Säulen einer Partnerschaft Offenheit-Vertrauen-Liebe ins Wanken geraten und die Partnerschaft zusammenbricht oder zur Farce wird.

Gebremst von der Scham

Ist es Scham, die uns daran hindert den Mund aufzumachen und zu sagen, was los ist, wie ich es im IFAR-Beitrag vom April (Der Lebenssinn) angesprochen habe? Fehlt einfach der Mut zu sagen: “He, Leute oder Partner, ich hab’ Mist gebaut, lasst uns drüber reden“? Wenn wir bedenken, dass es keine Sekunde in unserem Leben gibt, in der wir nicht kommunizieren, wenn auch oft nicht bewusst, ist es umso erstaunlicher, dass wir dann nichts sagen, wenn es darauf ankommt.

Drei Kommunikationsformen verbal, nonverbal, transverbal

Diese drei Formen der Kommunikation stehen uns zur Verfügung. Beginnen wir mit der bekanntesten Kommunikationsform, der verbalen Kommunikation. Wie der Begriff schon sagt, verbal, es handelt sich um Verben, von lateinisch verbum, Wort. Worte können gesprochen oder geschrieben werden, also lautverbal oder schriftverbal sein. Hierbei unterscheiden wir Klartexte und verschlüsselte Texte. Unsere normalen Unterhaltungen und auch Briefe, Mails oder dergleichen sind im allgemeinen Klartexte. Möglichkeiten, Texte zu verschlüsseln sind sehr vielseitig. 

Verschlüsselte Kommunikation

Als Kinder haben wir unsere Sprache auch verschlüsselt, damit die Erwachsenen es nicht verstehen konnten, wir nannten es „Hühnersprache“. Hierbei bekommt jedes Wort einen Nonsens Anhang, z.B. … verherdefer stehsthestefest duhudefu, dashasdefas? Immer die erste Silbe zählt, also ver-stehst du das? Die Schrift lässt sich auch leicht verschlüsseln, indem die Buchstaben im Alphabet einfach um eine oder mehrere Stellen verschoben werden. In dem Film 2001, Odyssee im Weltraum  gab es einen Großcomputer, der das Raumschiff steuerte vom Typ HAL9000. Viele Zuschauer fragten sich, wer solche Computer baut. Die Antwort war einfach, es mussten nur die Buchstaben im Alphabet eine Stelle weitergeschoben werden, dann kam IBM heraus.

Das wohl bekannteste Verschlüsselungsgerät war wohl das ENIGMA der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Einige Historiker sagen, dass erst als die Verschlüsselungen des ENIGMA geknackt waren, der Krieg eine bedeutende Wende nahm.

Rückwärtsbotschaften

Auch können Buchstaben durch bestimmte Zeichen ersetzt werden, wie beim Morsealphabet und der Blindenschrift. Das Interessanteste ist aber, dass wir unsere Sprache so verschlüsseln, dass wir unbemerkt unbewusst Botschaften senden, die nur unser Unbewusstsein entschlüsseln kann (Rückwärtssprache). Eine geniale Leistung unseres Bewusstseins. Wer herausfinden will, was eine andere Person wirklich gemeint hat, muss das Gesagte auf Band aufnehmen und rückwärts abhören, wir nennen es reziprokverbale Analyse (RPV-Analyse). Damit haben wir schon viele versteckte Themen und Nachrichten ausgraben können.

Im Teil 2 der Kommunikation geht es dann um die nonverbale und transverbale Kommunikation.

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Ein Kommentar zu “Basisthema Kommunikation / 1
  1. Korai sagt:

    Wow, als ich Rückwärtssprache bei Dir erfahren habe, hörte ich bei einigen Liedern rückwärts unglaubliche Botschaften, z.B.: Beatles, Sergent Peppers lonly hartsclub band singen die rückwärts: John is dead. Ähnliche Beispiele gibt es auch bei anderen Hits. Seitdem ist es Bestandteil im Coaching. Klasse!

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