Basis der Humaneutik – Definition

Monatsbeitrag Dezember 2021

Basis der Humaneutik – Definition

von Peter W. Köhne

Die Basis der Humaneutik®

 In den letzten beiden Jahren haben wir viele Themen der Humaneutik® vorgestellt. Basis sind die drei Säulen, auf denen die Humaneutik® ruht.

1. Die Weltanschauung

Es gibt sicherlich viele Arten, die Welt zu erklären. Diese können religiös, spirituell, esoterisch, geisteswissenschaftlich, wissenschaftlich oder anders orientiert sein. Betrachten wir diese Anschauungen genauer, können wir feststellen, dass sie zum großen Teil veraltet sind. Viele Menschen leben noch mit einer Weltanschauung aus dem Mittelalter. Besonders in der westlichen Hemisphäre sind oft Religionen der Hintergrund, die wohl den „Zug verpasst“ haben. Unsere Welt und unser gesamtes Universum hat eine bestimmte Ordnung, die für alles und alle gleich und verbindlich ist.

Hier gilt es, diese Ordnung herauszuarbeiten, um die Welt, den Menschen und sein Umfeld zu verstehen und zum Besten des Ganzen zu handeln.

2. Die Kommunikation

Wir kommunizieren immer, ganz gleich ob im Außen, mit uns selbst oder in unserem Inneren. Auf welche Art und auf welcher Ebene wir kommunizieren, ist sehr unterschiedlich und vielseitig. Meist unterscheidet sich die Kommunikation schon durch das Umfeld, in dem wir uns befinden, z.B. amtlich, beruflich, privat oder intim. Aber auch unter- und unbewusst laufen ständig Kommunikationen ab, von denen wir oft nichts wahrnehmen oder es nur indirekt an bestimmten Reaktionen anderer erkennen können.

Hier gilt es, dass wir unsere Kommunikation kultivieren lernen, damit jeder jeden versteht, ganz gleich, auf welcher Ebene, ob verbal, nonverbal oder transverbal.

3. Die Gesundheit

Unsere Gesundheit bewegt sich auf einer Skala von ganz gesund bis ganz krank. Auf dieser Skala bewegen wir uns ständig hin und her, schon in der nächsten Minute kann es sich verändert haben, dass wir uns besser oder schlechter fühlen.

Hier gilt es, Wege zu gehen, die uns immer mehr zum Gesundheitspol bringen, damit Gesundheit auch im Großen möglich wird und wir die Muße haben, uns um Weltanschauung und Kommunikation zu kümmern.

Offenes System

Diese drei Säulen sind die Basis für ein offenes System. Das heißt, alle Erkenntnisse, Methoden, Techniken und Verfahren, die das Ziel der Humaneutik®, den guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander zu fördern, können mit eingeschlossen werden.

Es tauchte mehrfach die Frage auf, ob die Humaneutik eine Weiterführung des Humanismus sei. Teils / Teils, Humanismus ist kurz gesagt eine optimistische Einschätzung der Fähigkeit der Menschheit, zu einer besseren Existenzform zu finden. Es gibt verschiedene, teils gegensätzliche geistige Strömungen in diversen historischen Ausformungen.

Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass der Humanismus eine Existenz Gottes, oder wie wir sonst eine höhere Instanz nennen wollen, ausklammert oder vollkommen ablehnt. Genau aber diese höhere Instanz ist in der Humaneutik® besonders wichtig.
Dazu müssen wir das Wort Humaneutik® genauer betrachten:

Definition der Humaneutik®

Humaneutik® ist die Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander

Die erste Silbe HU bezeichnete schon im Alten Reich Ägyptens den höchsten Schöpfungsgott, im Sufismus bezeichnet es den höchsten Namen Gottes. Gleichzeitig ist das HU das höchste Mantra.

Dem Mantra HUM wird die Befreiung von Aggression und Hass zugeschrieben. Das Mantra bezieht sich auch auf die Ebene der göttlichen Vision (wie im Teil 4 der Weltanschuung gezeigt). In der verallgemeinerten Quantenfeld-Theorie wird diese Ebene auch als Vermittlerraum Rn bezeichnet. Dieser Vermittlerraum vermittelt die göttliche Vision in die Ebene der Vision der menschlichen Seele.

Die Silbe man (engl.) oder mankind steht für die Menschheit und humanus (lat.) steht für den Menschen. Dies umfasst den gesamten Bereich aller Menschen.

Daraus ergibt sich human, menschlich, menschenfreundlich. Im Lateinischen von humanus, menschlich oder Mensch. Betrachten wir dabei nun das HU als den Schöpfergott und manus (lat.) als Hand oder Werk, ist humanus = das Werk Gottes.

Die Silbe –eu–  bedeutet wohl, gut. So ist z.B. Eu-Stress förderlich, während Dis-Stress destruktiv ist oder Eutopie ist ein guter Ort, während Distopie ein schlechter Ort ist.

Die Endsilbe tik bezeichnet die Gesamtheit einer Sache. Wie oben schon angesprochen ist die Humaneutik® ein offenes System.

So betrachtet führt die Humaneutik® über den normalen Humanismus weit hinaus, vielleicht könnten wir sie deswegen sogar als Humanismus 4.0 bezeichnen, denn hierbei kommt die wahre Bedeutung des Humanen als Werk Gottes zur Geltung. Und so ist die Humaneutik® für alle Menschen gedacht und nicht nur für eine elitäre Minderheit wie der Humanismus.

 

Mit diesem Dezember-Beitrag endet die zweijährige Serie über „HUMANEUTIK®. Im neuen Jahr bieten wir keine weiteren Beiträge für die Humaneutik® an. Jedoch  erstellen wir weitere Beiträge, dann hauptsächlich für die Beantwortung aller Fragen, die zu diesem Thema gestellt werden.

Dazu gibt es zwei Wege, zum einen besteht nach jedem Beitrag die Möglichkeit einen Kommentar zu schreiben oder auch Fragen zu stellen und damit an uns zu schicken. Diese Kommentare oder Fragen sind dann auch im Internet nachzulesen, sobald wir sie freigeschaltet haben. Zum anderen besteht die Möglichkeit über unser Kontaktformular Kommentare oder Fragen per E-Mail an uns zu schicken. Diese erscheinen dann nicht im Internet, aber die Antworten dazu geben wir in einem weiteren Beitrag ohne Angabe der Fragenden.

Zur weiteren Information empfehlen wir alle Beiträge, die seit 2017 erschienen sind, sie sind in der Übersicht abrufbar.

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

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Ein Kommentar zu “Basis der Humaneutik – Definition
  1. Korai sagt:

    An das Netzwerk meiner Geistesfreunde:

    Kommt, kommt, und nochmals kommt!
    Geht mit uns die Karawane der Liebe und der Erkenntnis.
    Gebt mir ein Zeichen und wir beschenken Dich angemessen.

    Euer Korai

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