Coachtypen

Monatsbeitrag April 2021 von Korai

Humaneutik® im Coaching

Es gibt drei Arten von Coaches

1.  Der unübertreffflichee Coach

Dies ist ein Buddha, der, wie es im „Mahajata Tantra“ heißt, der höchste unter allen Coaches ist, weil er leidvolle Themen im Kreislauf der Existenz endgültig überwindet. Das kann für einen Klienten die Vervollkommnung der gesamten Existenz bedeuten.

2.    Der besondere Coach

Dies sind die großen Lehr-Autoritäten der Vergangenheit, die wegen ihrer Güte, ihres Einsatzes, ihres Forschergeistes oder ihrer Fertigkeiten Ruhm erlangten. Als Beispiel seien genannt Richard Bandler, Gustav Käser, Vera Birkenbiehl oder Bert Hellinger.

3.  Der gewöhnliche Coach

Dies sind die Nachfolger einer authentischen Lehrtradition und solche, die einfach Fachwissen studiert haben. Ein gewöhnlicher Coach zeichnet sich durch zwei Handlungsweisen aus: gewöhnliche und besondere Handlungen. Zu den gewöhnlichen Handlungsweisen gehören der Einsatz der richtigen Inhalte und Methoden. Die besonderen Handlungen erfordern vom Coach zunehmend Makel bei sich selbst zu überwinden wie übles Handeln, sinnloses Geschwätz und schädliche Kommunikation.

 

Der altruistische Erleuchtungsgeist des Coaches

Um die Qualität des Coach-Seins zu kultivieren, muss der Coach in dieser Existenz den eigenen Erleuchtungsgeist entwickeln. Aber woran erkennen wir die Entwicklung des Erleuchtungsgeistes bei einem Coach?

Wir erkennen es an fünf aktiven Aspekten:

        1. Analytische Intelligenz

          Der Coach versteht die Abhandlungen seiner theoretischen Wissenschaften. Darüber hinaus überschaut er Leben, Leiden und Existenz.

        2. Verpflichtungen aus der deontologischen Ethik

          Es sind elf Verpflichtungen die der höchste Coach beachtet: Bei den ersten sechs geht es um Respekt gegenüber den Lehrern, den Texten und den Mitstudenten der Coachingkunst. Es geht um Mitgefühl für das Leiden der Klienten und deren Angehörigen und um Abwesenheit von Identifikation mit den Problemen der Klienten. Dann folgen die Bewahrung der Linie der theoretischen Wissenschaften und die Verpflichtung, seine Kenntnisse als symbolische Wahrzeichen zu würdigen. Den Abschluss machen die drei Verpflichtungen, alle Methoden und Inhalte als kostbare Juwelen, Nektar und heilige Werte zu schätzen.

        3. Geschicklichkeit von Körper, Sprache und Geist

          Der Coach muss die Geschicklichkeit im Umgang mit seinem Körper entwickeln, sowie den Umgang mit seiner Sprache und seinem Geist. Daraus entsteht eine geschickte Anwendung sinnvoller Techniken, eine vertrauensvolle Kommunikation mit Klienten und Kollegen ebenso wie die Kenntnis von spirituellen Wegen.

        4. Ausdauer und Kenntnis der Sitten und Gebräuche

          Ein guter Coach sollte Ausdauer in seiner eigenen Weiterbildung und Entwicklung beweisen und auch im Dienst an seinen Klienten Geduld bewahren.

        5. Wissenschaft und Spiritualität

          Zur Erfüllung der höchsten Qualifikation sollte der Coach zwischen den kurzfristigen Zielen der weltlichen Wissenschaften und den langfristigen Zielen der spirituellen Lehren unterscheiden können.

          Auf der Grundlage dieser Voraussetzungen wird ein Coach schließlich die höchsten Ergebnisse erzielen und Ruhm ernten. Als Lohn wird er in diesem Leben Glück erfahren und in einem zukünftigen Leben vollständige Erleuchtung auf der Stufe des unübertrefflichen Coach-Seins erlangen.

        Die natürlichen Ansprüche des Klienten an den Coach

        Was erhofft sich ein Klient normaler Weise von einem guten Coach?

        Es sind vier Dinge, die nahezu jeder Klient erwartet:

        1. Dass er seine Fähigkeiten zum Besten des Ganzen einsetzen und beschreiben kann
        2. Dass er weiß, wie er mit seinen Inhalten, seinem Geist und seiner Kommunikation umgeht
        3. Dass er Coaching-Möglichkeiten aus eigener Erfahrung kennt
        4. Dass er über angemessene Geisteswerkzeuge verfügt, die zur Problemlösung führen

        Es geht um die ganzheitliche Entwicklung von Körper, Geist und Seele.

        Unsere Existenz bedarf zum großen Teil auch der Entwicklung durch uns selbst, da unser Dasein Leid und Freude beinhaltet. Dies ist die unabänderliche Wirklichkeit und daher schauen wir in der Humaneutik®, was wir tun können, um in der Begegnung Coach – Klient die Prinzipien einer harmonisierenden Resonanz zu erkennen und zu verwirklichen.

        Die neun Wirkprinzipien in der Resonanz zwischen Coach und Klient

        Es sind neun Hauptprinzipien (von gr: ennea), die uns beseelen, weil sie unserer individuellen Natur entsprechen. Es sind neun Stufen der Möglichkeiten und Begrenzungen, die unser Glück oder Unglück begünstigen. Diese neun Aspekte auf neun Stufen sind zu erkennen und zu kultivieren, damit Befreiung begünstigt wird.

        Wenn also in einer Coach-Klienten Begegnung eben genau diese Prinzipien wirken, dann haben wir 9 x 9 = 81 mögliche Chancen, die uns in unserer Entwicklung weiterbringen können, aber auch 81 eventuelle Fallen, die unserer gesunden Entwicklung entgegenstehen können.

        Eine Weisheitslehre, die alle vorgenannten Bedingungen in den Händen eines professionellen Coaches erfüllt, ist das Enneagramm.

        Wir haben dazu mehrere Bücher geschrieben, die in der Supervision für Coaches auf dem Weg zum unübertrefflichen Coach ein Wegweiser sind.

        Unser Appell an unsere Kolleginnen und Kollegen:

        „Komm, komm und nochmals komm! Komm mit auf unsere Karawane zur hohen Kunst des unübertrefflichen Coachings! Werde vom Coach zum Humaneutiker®!

        Als Humaneutiker® findest du deinen Platz in unserem Netzwerk und in unseren Projekten zum Besten des Ganzen.

        Ein Haiku dazu:

        Dein Reich ist die Welt
        Deine Liebe ist die Kunst
        “Humaneutiker®!

        Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

Getagged mit: , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*