Licht zur Weihnacht

Monatsbeitrag Dezember 2019

Licht, eine wichtige Bedingung der Schöpfung 

Von Peter

In den IFAR-Blogs hatten wir in den letzten sechs Monaten das Thema Schöpfung behandelt. Der Dezember wird wegen des Weihnachtsfestes auch gerne als Lichtmonat gesehen, denn nach dem „dunklen“ November kommen wir dem Licht wieder näher, nicht nur durch das Fest des Lichts, wie wir aus von Weihnachten kennen, sondern auch durch das frühere Julfest der Germanen. Diese feierten die Wintersonnenwende, da am 21./22. Dezember, wenn die Sonne genau am Wendekreis des Steinbocks steht, der kürzeste Tag auf der Nordhalbkugel ist. Ab dann werden die Tage wieder länger hell, es wird mehr Licht.

Wie auch andere germanische Feiertage wurde auch das Julfest mit der Christianisierung durch ein christliches Fest ersetzt, was die Erde auf ihrem Weg um die Sonne nicht daran hindert, die Lichtanteile pro Tag wieder ansteigen zu lassen.

Licht und Ton sind die beiden Hauptsäulen aller Schöpfungsprozesse. Sie bestimmen das Schwingungsmuster der Morphogenese, der formbildenden Verursachung. Dabei bestimmt das Licht die Form und der Ton die Dichte dessen, was geschöpft wird (vergl. IFAR-Blog vom November 2019). Bei der Aussage in der Bibel: „Es werde Licht!“ ist das ausgesprochene „Wort“, das die Polarität von Licht und Schatten entstehen lässt, die Welt der Polarität, in der wir leben.

Wissenschaftlich, technisch würde das Licht den Frequenzen entsprechen, deren Interferenzen die Muster bilden, die die spätere Form bestimmen. Der Ton würde den Amplituden der Schwingungen entsprechen, die maßgeblich sind für die Dichte der entstehenden Formen. Beides zusammen ergibt das morphogenetische Feld als Basis der Morphogenese, wie es von dem Nobelpreisträger Dr. Hans Spemann und dem Biologen Dr. Rupert Sheldrake bekannt ist.

Und was geschieht, wenn das Wort nicht ausgesprochen wird? Dann bleibt das göttliche Licht, das keine Schatten wirft, das Licht, das seine Quelle aus sich selbst heraus hat. Aber dieses göttliche Licht ist in jedem Menschen vorhanden. Wir können es finden, wenn wir in uns gehen, wo es zu finden ist. Vielleicht ist besonders die Weihnachtszeit gut dazu geeignet.

Machen wir uns also auf den Weg nach innen mit der Aufforderung:

Erkenne das göttliche Licht in Dir!

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt der Humaneutik für die Umsetzung im Leben und in der Welt aufzuzeigen, in diesem Monat Dezember 2019 herauszufinden, wie wir das göttliche Licht in uns erkennen können.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

 

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